Erwachsenenbildung

Hochseilgarten

Abenteuer leiten – in Abenteuern lernen

Methodenset zur Planung und Leitung kooperativer Lerngemeinschaften für Training und Teamentwicklung in Schule, Jugendarbeit und Betrieb

Grenzerfahrung als pädagogisches Konzept

Herausforderungen der Lebenswelt in einem pädagogisch geleiteten Spielumfeld exemplarisch bewältigen zu lernen ist der Leitgedanke der Erlebnispädagogik. Indem die spielerische Aktion ein deutliches Wagnis darstellt, geht die Abenteuerpädagogik noch einen Schritt weiter. Selbstüberwindung mit bewusstem Eingehen eines Risikos ist mit hoher Emotionalität verbunden und prägt sich tief ein, auch wegen der begleitenden und nachfolgenden Reflexion. So kann das Übertragen auf die Alltagswirklichkeit besonders nachhaltig sein.

Konkrete Planungs- und Arbeitshilfe

„Abenteuer leiten“ führt den Leser theoretisch und praktisch in die Abenteuerpädagogik ein. Konzept, Ziele und Methoden werden analytisch herausgearbeitet, bevor der genaue Ablauf einer Gruppenveranstaltung in allen Phasen mit seinen Voraussetzungen und Bedingungen beleuchtet wird. Den zweiten Schwerpunkt bilden Spiele und Aktionen für eine Programmplanung.

Abenteuer in der Praxis

Plastisch und eindrucksvoll rundet sich das Bild durch praktische Beispiele aus Schule, Jugendarbeit und Unternehmen. Die Protokolle erlebter Gruppenveranstaltungen zeigen, wie theoretische Ansätze zur Programmgestaltung genutzt wurden, und man versteht die Wirkung auf die Teilnehmenden und deren Reaktionen.

Spiele fürs Leben

„Abenteuer leiten“ adressiert TrainerInnen und BetreuerInnen nicht als gebundenes Buch, sondern als Ringordner. Denn neben Theorie liegt das Hauptgewicht auf der Spielesammlung mit Checklisten, Tipps, Ablaufplänen und sogar Konstruktionsanweisungen für Seilgeräte. Die Übungen sollen die TeilnehmerInnen aktivieren und ihnen Spaß machen – und möglichst Spiegelbild-Funktion für Lebensbewältigung, Kooperation und Kommunikation im Alltag erfüllen. Die vielfältigen und sorgfältig beschriebenen Anleitungen bilden so ein reiches Repertoire für ein Programm, dessen Höhepunkt das „Abenteuer“ ist.

„Erlebnisse sind nicht der Maßstab, sondern die Ausgangssituation für ein selbstbewusstes Lernen. Nur wenn Erlebnisse auch reflektiert werden, lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Erfahrungen sammeln. Indem das Erlebte mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung gebracht wird und die TeilnehmerInnen daraus neue Visionen und Ziele formulieren können, grenzt sich die Erlebnispädagogik von bloßem Erlebniskonsum ab. Gerade diese Reflexion und das zielbewusste Vorgehen unterscheiden die Erlebnispädagogik von Fun-Sportarten.“

Übrigens: dieses PDF ist ein Auszug aus dem Buch:

Abenteuer leiten - in Abenteuern lernen

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